Elf Fränkische Thesen zum Tag der Franken

Sonntag, 2. Juli 2017

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen ans Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg und begründete so die Reformation. 500 Jahre später greifen fränkische Aktivisten diese Idee auf: „Die Frankenstimmen“ um Rudolf Kondler „schlugen“ am vergangenen Donnerstag anlässlich des Tag der Franken und des Lutherjahres 11 fränkische Thesen an das Heimatministerium in Nürnberg. Die Nägel waren allerdings nur fürs Foto (von links: Detlev Tartsch vom Frankenlandversand und Peter Büttner vom Bürgerverein Nürnberger Westen) dabei, denn Vandalismus und Gewalt liegt den Franken fern. Hausherr Markus Söder war leider nicht zugegen, aber die Presse berichtete über diese „fränkischen Forderungen“, von denen sich viele auch bei den Forderungen der Partei für Franken wiederfinden. Hier die Thesen:

These 1
Franken sind keine Baiern!

These 2
Franken bedeutet Föderalismus und nicht Zentralismus
Die Zusammenarbeit im fränkischen Reichskreis (1500 – 1803) als leitende Idee für ein gemeinsames Europa.

These 3
Fränkische Sprache und Geschichte muss in den Schulen vermittelt werden
Alle öffentlichen Schulen müssen vom Freistaat finanziert werden.

These 4
Keine Bajuwarisierung Frankens durch die bayerischen Medien
Schluss mit der Verschiebung der Sprachgrenze durch den bayerischen Rundfunk
Wir fordern die Schaffung eines Landesstudios Franken beim BR

These 5
Rückgabe aller fränkischen Kulturgüter

These 6
Wir fordern für die Frankenmetropole Nürnberg eine eigenständige Universität

These 7
Einführung eines Qualitätssiegels für Produkte aus Franken

These 8
Gemäß der bayerischen Verfassung müssen alle Landesteile gleichberechtigt behandelt werden

These 9
Wir fordern den Landesnamen Bayern – Franken
Es müssen Schilder an den Hauptverbindungsstraßen mit dem Text
Willkommen in der Region Franken – angebracht werden

These 10
Wir fordern die Anerkennung Frankens als Region in Europa
Frankenfahne und Frankenhymne vertreten bei offiziellen Anlässen die Region

These 11
Wir fordern einen Nationalpark in Franken

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20. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 14. bis 18. Juni 2017 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 20. Mal das „Fränkische Bierfest“ statt.

Längster Biergarten Bayerns

…steht in Franken – und wohl auch der schönste! Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 40 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden (heuer ist Bryggeri Helsinki aus Finnland zu Gast), um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände bis hin zu außergewöhnlichen Craft Bier-Kreationen reicht das Spektrum der Sortenvielfalt.

Zum 20. Jubiläum wird ein großer, farbenprächtiger Umzug vom Hauptmarkt aus den Festbetrieb einläuten. Ab 17:00 Uhr führt der Festzug vom Startpunkt Lorenzer Platz in Richtung Heubrücke, weiter über den Hans-Sachs-Platz und den Obstmarkt zur Theresienstraße, von dort weiter über Sebalder Platz und Weinmarkt, um dann über die Weißgerbergasse und das Hallertor in den Nürnberger Burggraben.

Öffnungszeiten
Mittwoch: 17:00 – 23:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 – 23:00 Uhr
Freitag 14:30 – 23:00 Uhr
Samstag: 14:00 – 23:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 23:00 Uhr

Für Kinder: AirBrush-Tattoos, Streichelzoo und Hüpfburg

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei bierfest-franken.de

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Nürnberg bekommt endlich die Universität die ihr zusteht! 

Freitag, 19. Mai 2017

Lange, lange hat die Frankenmetropole warten müssen, so lange, dass man schon gar nicht mehr wusste, dass man darauf wartete (nur der Frankenblog sprach davon), doch dann wars so weit. Bei der CSU-Kabinettssitzung in Feuchtwangen verkündet Ministerpräsident Seehofer: Nürnberg bekommt eine Universität! Und zwar eine eigene, eine ganz neue Universität! Klasse!!

Natürlich spricht Markus Söder wieder im Superlativ von einer „historischen Entscheidung“, nur dass er diesmal damit Recht hat:

Die Universität Altdorf-Nürnberg (Altdorfina oder Academia norica) wurde 1575 als Akademie eingeweiht, 1622 zur Universität erhoben und überstand sogar den 30jährigen Krieg. Mitte des 18. Jahrhunderts wollte man die Uni in die freie Reichsstadt Nürnberg verlegen, doch nach dem Fall der Noris an das Königreich Bayern 1806 löste König Maximilian I. im Jahre 1809 die Universität auf. 

Nun sind also ca. 208 Jahre vergangen und schwups, schon hat die letzte bayerische (äh, na gut) Großstadt auch eine Universität. 

Ja is denn scho wieder Wahlkampf?

Da stellt man sich doch die Frage, was ist passiert, dass es „auf einmal“ möglich ist, in Franken 1 Milliarde zu investieren? Das schlechte Gewissen wegen dem „Milliarden-Grab“ 2. Stammstrecke in München? Oder möchte man der Partei für Franken die Themen klauen, in dem man deren Forderungen einfach umsetzt? 😉

Wie dem auch sei, ich freu mich sehr über das Vorhaben und finde Nürnberg sollte das versprochene auch vehement einfordern! Aber zum großen Dankeschön und zum Füße küssen besteht wirklich kein Anlass, finde ich!

Investitionen aus München 

Schauen wir uns also an, was da geplant ist: Diese Uni aufzubauen dauert gute 10 Jahre, bis sie überhaupt richtig läuft womöglich 15 Jahre. Dass Erlangen einen Konkurrenten „vor der eigenen Haustür“ bekommt und aufbauen soll, lass ich etz mal ausser Acht. Denn Hauptsach‘ die Nürnberg-Uni kommt!

Doch merke: München lässt Nürnberg erst in die erste Liga, wenn sie Champions League spielen – oder anders ausgedrückt: Nürnberg bekommt das iPhone 5 erst wenn Minga das 7er benutzt. Das war immer so und wird mit der CSU auch immer so bleiben. München ist mit seinen Elite-Unis inzwischen europäische Spitze, da ist die neue Uni in Nürnberg kein Konkurrent, da kann man vor 2 Wahlen (Bundestag 2017, Landtag 2018) gerne großzügig sein.

Aber wir wollen in Nürnberg nicht meckern! Derzeit wären wir in vielen Bereichen über die erste Liga sehr, sehr froh und schielen keineswegs auf die Champions League. Also her mit der neuen Universität! 🙂

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Lebensqualität in Nürnberg auf Platz 24

Mittwoch, 15. März 2017

Die Beratungsgesellschaft Mercer hat wieder ein Ranking der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität erstellt. Nürnberg steht im weltweiten Vergleich weiterhin grandios da: Unter Berücksichtigung von politischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltorientierten Aspekten ergibt das für die Stadt an der Pegnitz einen hervorragenden 24. Platz unter den Großstädten der Welt!

Im Jahr 2008 hatte der Frankenblog schon einmal über dieses Ranking berichtet, gegenüber damals ist Nürnberg zwar um einen Platz gefallen, gegenüber 2016 abrt um einen Platz gestiegen. „Die Noris liegt nur knapp hinter Montreal (23), aber sogar vor San Francisco (29) und Rom (57)“ vergleichen die Nürnberger Nachrichten.

Ein sicherer und lebenswerter Standort

Das tut in der Frankenmetropole gerade jetzt sehr gut, da sie vor kurzem als „unsicherste Großstadt Bayerns“ gebrandmarkt wurde. Aber Innenminister Joachim Herrmann hat das alles schon relativiert, indem er erklärte, dass eben in Nürnberg sehr viel kontrolliert würde und darum diese Quote so hoch sei. Bleibt abzuwarten, wann sich die anderen Städte über diesen „Umkehrschluß“ beschweren. 😉

Da schauen wir uns doch lieber noch ein Bisschen das Rankinig an: Auf Platz 1 liegt zu wiederholten Male die österreichische Hauptstadt Wien vor Zürich (Schweiz) und Auckland (Neuseeland). Aus deutscher Sicht ist München auf Platz 4, Düsseldorf auf Platz 6 und Frankfurt auf Platz 7 in den Top Ten. Berlin (13) und Hamburg (19) liegen noch vor Nürnberg, Stuttgart auf 26 schon dahinter – Leipzig ist auf 61 schon fast abgeschlagen. Hinter Nürnberg befinden sich so klangvolle Namen wie Singapur (25), Paris (38) und London (40). Im internationalen Vergleich bildet Bagdad wie auch in den vergangenen Jahren das Schlusslicht.

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Frankenland-Versand sucht Nachfolger

Montag, 6. März 2017

Vermutlich kennt ihn jeder, diesen kleinen Frankenladen in der Fürther Strasse 338 in Nürnberg-Muggenhof. Es ist DIE Anlaufstelle für fränkische Devotionalien, für alle denen die ständige Bayern-Tümelei mit dem ewigen Rautenmuster gehörig auf die Nerven geht. 13.000 Internet-Kunden stehen in der Kartei und gut 40.000 fränkisch orientierte Menschen kaufen auf Messen und im Laden. Ein stolze Bilanz, die aber bald von einem Nachfolger weitergeführt werden sollte. Denn der Inhaber Detlev Tartsch sucht aus Altersgründen einen Nachfolger:

Sie wollen Selbstständigkeit aber kein Start UP!
Der FRANKENLAND-VERSAND sucht 10 Jahre nach Gründung aus Altersgründen einen Partner der vom jetzigen Macher eingearbeitet wird. Auf Wunsch steht Herr Tartsch auch gerne in der Zeit danach zur Verfügung.
www.frankenland-versand.de

Es wäre extrem schade, wenn diese fränkische Institution in Nürnberg „vor die Hunde gehen“ würde. Sie dürfen diese Meldung selbstverständlich gerne weiterleiten an befreundete und bekannte Franken. Gemeinsam finden wir einen Nachfolger! 🙂

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263 Wirtschaftsregionen in Europa: Franken ist stark!

Mittwoch, 1. März 2017

Alle drei Jahre durchleuchtet die EU-Kommission in Brüssel die 263 europäischen Regionen auf deren Leistungs- und Zukunftsfähigkeit (European Regional Competitiveness Index). Bei dem statistischen Vergleich werden die Bereiche Innovation, Verkehr, (digitale) Infrastruktur, Gesundheit, Arbeitsmarkt und Arbeitskräfte bewertet. Bei diesen Kriterien schneiden die einzelnen Wirtschaftsräume in Deutschland sehr unterschiedlich ab, insgesamt belegt Deutschland aber eine gute Position im oberen Drittel von Europa. Bei den Verhältnissen innerhalb Bayerns sieht es zum Teil etwas anders aus, zum anderen Teil aber auch wie erwartet.

Die deutschen Wirtschaftsgebiete nach dem Ranking von 263 Regionen:

Oberbayern 9
Darmstadt 13
Karlsruhe 14
Hamburg 14
Stuttgart 20
Köln 23
Tübingen 27
Nürnberg/Mittelfranken 32
Düsseldorf
Gießen 39
Rheinhessen-Pfalz 34
Freiburg 37
Berlin 45
Unterfranken 46
Braunschweig 48
Münster 49
Schwaben 51
Hannover 52
Oberpfalz 54
Oberfranken 58
Arnsberg 58
Bremen 65
Dresden 65
Kassel 67
Leipzig 68
Detmold 72
Koblenz 75
Schleswig-Holstein 78
Lüneburg 85
Niederbayern 89
Thüringen 91
Saarland 92
Chemnitz 92
Trier 101
Weser-Ems 105
Sachsen-Anhalt 114
Mecklenburg-Vorpommern 126

Man kann hier wieder wunderbar sehen, dass sich Franken echt nicht zu verstecken braucht. Auf Europa gesehen im ersten Fünftel ist stark, auf Deutschland gesehen Mitte bis vorderes Drittel ist sehr stark. Das Problem ist einfach, dass man das extrem starke Oberbayern mit München nebendran hat – ja und Oberfranken hat etwas Nachholbedarf.
Aber ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Franken sollte durchaus mein seinen Pfunden wuchern!

Mehr Mut, Ihr Franken! Andere Regionen finden sich ultra geil, sinds aber bei weitem nicht so wie wir im Frankenland!

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Pottenstein in Flammen

Mittwoch, 4. Januar 2017

Alle Jahre wieder herrscht in der Fränkischen Schweiz am Dreikönigstag der Ausnahmezustand: Pottenstein in Flammen – Beschluss der ewigen Anbetung!

Frankenjura.com

(Bild Frankenjura.com)

Alljährlich am 6. Januar feiert die Kirchengemeinde den Brauch der „Ewige Anbetung mit Abbrennen der Bergfeuer“ oder des „Lichterfests“, was auf einen Beschluss des Bamberger Fürstbischofs von 1759 zurückgeht. Während eine Prozession, von einheimischen Handwerkern gefertigte Triumphbögen durchläuft, werden auf den Bergen rund um das idyllisch gelegene Felsenstädtchen ca. 1000 Feuer entzündet. Spektakel in Franken.

Jedes Jahr lockt das Spektakel ca. 20.000 Besucher in die oberfränkische Gemeinde, die um den Ansturm Herr zu werden ab 15:00 Uhr sogar die B470 sperren lässt! Die dadurch entstehenden „Sackgassen“ werden von der Polizei in entgegen gesetzter Fahrtrichtung zum Parken freigegeben – ja die Herren in grün spielen sogar Parkeinweiser.

Im Ortskern werden an jeder Ecke Bratwurstbrötchen („Broodwoschdweggla“), Glühwein, Tee, Bier, etc. von den Einheimischen an provisorischen Ständen angeboten, was einem die Wartezeit bis ca. 17:00 Uhr versüßt. Denn dann werden zum Start des Prozessionszuges die Glocken geläutet und die zahlreichen Helfer und Feuerwehrleute setzen die tausend Feuerstellen in Brand. Nach einiger Zeit bietet sich dem Betrachter ein atemberaubendes Bild, dass man allerdings nur mit Stativ fotografieren sollte “ alle anderen Versuche sind nahezu vergebens?

Pottenstein in Flammen Triumphbogen Beschluß der Ewigen Anbetung

Ich hab es trotzdem versucht, man kann es leider nur erahnen. Auf dem rechten Bild ist rechts von der Bildmitte einer der Triumphbögen zu erkennen.

Zusätzlich zu den Feuerstellen werden auch noch bestimmte Gebäude und Gipfelkreuze rot angestrahlt, was die besinnliche Stimmung noch unterstreicht. Nach ca. 1 Stunde werden die Feuer kleiner und die Leute begeben sich auf die Heimreise, welche, wenn man etwas Geduld mitbringt, gar nicht so schlimm ist wie man es eigentlich erwarten müsste.

Tipp: Von der Autobahn A9 sind es ca. 10 Minuten bis Pottenstein und wenn man nach 15:00 Uhr kommt empfiehlt es sich bereits ab dem Felsenbad mit der Suche nach einem Parkplatz bzw. einer Wendemöglichkeit zu beginnen. Man kann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und so die Staus umgehen (Infos auf fraenkische-schweiz.de hier). Des weiteren werden die Besucher gebeten den kirchlichen Hintergrund des Festes zu respektieren und auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten, ebenso wie auf unnötigen, die Prozession störenden Lärm.

PS: Am schönsten wirken die ganzen Feuer natürlich wenn Schnee liegt, was in dem Jahr oben leider nicht der Fall war! 2017 ist es geradezu perfekt!

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Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Montag, 12. Dezember 2016

Was tun, wenn Ihnen das Christkind nichts anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt hat? Und zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es nach Weihnachten die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Mittwoch, 28.12.2016 bereits zum 20. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 9:00 bis ca. 16:30 Uhr können unter dem Motto “Kaufen, Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden. Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunst und Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich.

Als Versteigerer fungieren Marion Dorr (Radio F) und Markus Balek (Charivari 98,6) sowie der Kabarettist Klaus Karl-Kraus. Weiter gehts dann mit Anja Seidel, unterstützt von Umweltreferent Dr. Peter Pluschke. Es folgen Marcel Gasde und Andreas Hock von der Comödie Fürth in der unterhaltsamen Versteigerungsrunde sowie Hilde Pohl und Yogo Pausch. Zum Schluss sind Ray Hautmann, Michael Ziegler und Wolfgang Kindl dran. Ob der inzwischen über die Grenzen Frankens hinaus sehr gefragte Oliver Tissot dabei sein wird um die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke zu versteigern, bleibt abzuwarten. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“ meinte Tissot in 2010! 🙂

Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und spendet einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck: 10 % des Versteigerungserlöses gehen an Förderzentrum für Körperbehinderte, Projekt „ICH bin ICH und NEIN heißt NEIN“ (Berta-von-Suttner-Straße 29, 90439 Nürnberg).

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Schlachthofstr. / Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße – GoogleMaps hier) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:00 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in der Originalverpackung befinden und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen. Maximal drei Artikel können pro Person bzw. pro Familie abgegeben werden.

Näheres finden Sie

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Die 30 größten Arbeitgeber der Region

Montag, 8. August 2016

Eisbaer_Charlotte_001Die Nürnberger Nachrichten haben mal wieder eine interessante Liste ver- öffentlicht: Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region! Da ich im Jahre 2014 schon einmal so eine Liste (Stand 2012) hier für Mittelfranken veröffentlicht habe, kann ich diese nun auch ganz wunderbar vergleichen. In Klammern die Platzierungen in der alten Liste sowie die Veränderungen der Mitarbeiterzahl:

1. (1) Technologiekonzern Siemens 37.000 Mitarbeiter (+1.000)
2. (2) Autozulieferer INA Schaeffler 10.500 Mitarbeiter (+1.500)
3. (5) IT-Dienstleister Datev 6.813 Mitarbeiter (+ 1.308)
4. (3) Sparkasse in Mittelfranken 6.674 Mitarbeiter (-162)
5. (4) Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter (+/-)
6. (7) Sportartikelhersteller Adidas 4.683 Mitarbeiter (+558)
7. (6) Nutzfahrzeughersteller MAN 4.224 Mitarbeiter (-188)
8. (8) Atomkonzern Areva 3.400 Mitarbeiter (-100)
9. (10) Luftfahrtausrüster Diehl 3.382 Mitarbeiter (+291)
10. (9) Volks- und Raiffeisenbanken Mittelfrankens 3.277 Mitarbeiter (+37)
11. (11) Nürnberger Versicherungsgruppe 2967 Mitarbeiter (+273)
12. (12) Energieversorger N-Ergie 2.682 Mitarbeiter (-7)
13. (14) Hofmann Personal 2.473 Mitarbeiter (+23)
14. (17) Spielwarenhersteller Playmobil 2.393 Mitarbeiter (+442)
15. (13) Dienstleister, Gebäudereiniger Fürst-Gruppe 2.362 Mitarbeiter (-141)
16. (15) Kunststoffindustriebetrieb Rehau Gruppe 2.300 Mitarbeiter (+300)
17. (-) Automobilzulieferer Continental AG 2.213 Mitarbeiter (+2.213)
18. (19) Schreibwaren und Kosmetik Schwan Stabilo 2.028 Mitarbeiter (+149)
19. (-) Marktforschungsinstitut GfK 1.987 Mitarbeiter (+1.987)
20. (18) Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.821 Mitarbeiter (-155)

Hier nun endete leider die letzte Tabelle, weshalb nun der Vergleich größtenteils wegfallen muss.

21. (16) Gruppe Verlag Nürnberger Presse 1.786 Mitarbeiter (-204)
22. (20) Versicherungsunternehmen Ergo Direkt 1.792 Mitarbeiter (-69)
23. (-) Autohaus-Gruppe Feser, Graf & Co. 1.740 Mitarbeiter
24. (-) Outsourcing-Dienstleister Sellbytel Group 1.700 Mitarbeiter
25. (-) Drahthersteller Leoni AG 1.485 Mitarbeiter
26. (-) Bauelemente der Leistungselektr. Semikron GmbH 1.412 Mitarbeiter
27. (-) Filialbäckerei Der Beck 1.362 Mitarbeiter
28. (-) Küchenmöbel Schüller Möbelwerk 1.342 Mitarbeiter
29. (-) Kunststoff verarbeitende Betrieb Oechsler AG 1.328 Mitarbeiter
30. (-) Automobilzulieferer Faurencia Exteriors 1.302 Mitarbeiter

Die größten Gewinner in diesem Ranking sind Playmobil (+ 3 Plätze) und Datev (+ 2 Plätze), die größten Zuwächse gab es bei INA Schaeffler (+1.500) und bei Datev (+ 1.308) – Continental AG und GfK zählen nicht, da ich keine Vergleichswerte per 2012 habe. Am meisten abgerutscht ist der Verlag Nürnberger Presse (-5 Plätze) und Fürst, VAG sowie Ergo Direkt mit je -2 Plätzen. Die Belegschaft am meisten geschrumpft in diesem Ranking ist bei Verlag Nürnberger Presse (-204) und MAN (-188).

Schön zu sehen dass die Nürnberger Versicherungsgruppe, jetzt neuer Sponsor beim FCN, in den letzten Jahren wachsen konnte. Schade hingegen dass bei der MAN mit weltweit rund 34.269 Mitarbeitern und Leoni (weltweit sogar 71.970 Mitarbeiter) vergleichsweise wenige in die Region Franken fallen.

Quelle NN Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region

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Franken helau in Veitshöchheim

Samstag, 9. Januar 2016

img_2424Es ist wieder soweit! Der Höhepunkt des Fernsehjahres der dritten Programme ist da: „Fastnacht in Franken“, die TV-Prunksitzung aus den Mainfrankensälenin Veitshöchheim!

Nach den Rekordeinschaltquoten in den letzten Jahren (z.B. 2014: 46,6% oder 2,23 Mio in Bayern – 12,7% oder 3,77 Mio in Deutschland, 2015: Bundesweit 3,9 Mio Zuschauer, Marktanteil in Bayern: 48,1Prozent!, 2016: 47,2 % in Bayern und 3,9 Mio Zuschauer deutschlandweit, trotz Handball-EM, 2017: 4,47 Mio. Zuschauer, wohl die höchste Quote des BR überhaupt!)  präsentiert Sitzungspräsident Bernd Händel auch diesmal wieder alle Größen der fränkischen Fastnacht:

Oliver Tissot, Peter Kuhn, Otmar „Oti“ Schmelzer, Michl Müller („Dreggsagg“), Die Parodis, Bauchredner Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda sowie natürlich Volker Heißmann und Martin Rassau – und der Sieger der Casting-Show „Franken sucht den Supernarr“, Markus Schüler aus Fürth (Hupkonzert)!

Neben verschiedenen Tanzeinlagen (u.a. die Garde Buchnesia und auch die amtierende deutsche Meisterin der Tanzmariechen, Michelle Maldonado vom Coburger Mohr) werden diesmal wieder als einzige Nicht-Franken die „Altneihauser Feierwehrkapelln“ aus der Oberpfalz zu Besuch sein. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Pavel Sandorf Big Band.

Altneihauser Feierwehrkapelln:Die CSU regiert in manchem Nest, in Bayern ja schon seit der Pest. Und in der Oberpfalz ist nicht ganz klar, ob die Pest nicht besser war.
Die besten Sprüche 2014

Der fränkische Nockherberg

Als Gäste werden neben Stammgast und Lieblingsopfer Barbara Stamm auch der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein, sowie der amtierende Horst Seehofer anwesend sein. Mal sehen, wann auch die kommenden Politgrößen der Partei für Franken in die Kamera winken dürfen! 😉

Die Livesendung ist am 02. Februar 2018 um 19:00 Uhr – und wer das verpasst braucht sich keine Sorgen machen: Der BR wiederholt in Zusammenarbeit mit dem Fastnacht-Verband Franken die Sendung am Tag drauf dem 03.02.2018 um 20:15 und traditionell am Faschingsdienstag, 13.02.2017 um 11:45 Uhr!

Kartenbestellung hier

Franken helau und Nämberch aha!

Bitte vormerken: TV-Prunksitzung Fastnacht in Franken 2018 aus Veitshöchheim findet vermutlich am 01.02.2019 statt!

Weitere Faschingssendungen aus Franken: Fränkische Fastnachtsendungen im Überblick

Thema: Franken allgemein, Franken-Bayern |  30 Kommentare